Sporttreff Hammertal

Maßnahmedauer 2011 bis 2012
Maßnahmekosten 395.500,00 EUR, davon 98.875,00 EUR Stadt Frankenberg

 

Maßnahmeziel

Im Rahmen der EFRE-Gesamtmaßnahme „Stärkung des Gemeinwesens im gründerzeitlichen Gebiet“ der Stadt Frankenberg/Sa. soll das Angebot in der qualifizierten Freizeitgestaltung gestärkt werden. Dazu zählen auch die Freizeitaktivitäten zahlreicher Akteure im Bereich des Breitensports auf der Sportstätte Hammertal, die zu einem modernen Sportreff ausgebaut werden soll. Ziel ist es, die Tätigkeit der Vereine nachhaltig so zu stärken, dass generationsübergreifende interkulturelle Begegnungen auf dieser Anlage möglich werden. Jugendlichen aus dem Gebiet wird damit eine sportorientierte qualifizierte Freizeitgestaltung ermöglicht. Zur Umsetzung der Zielstellung muss die Infrastruktur der Sportanlage verbessert werden. Die vorhandene Sportanlage bietet gute Bedingungen für sportliche Aktivitäten.

Ein wesentlicher Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der gesamten Sportanlage zu einem attraktiven Sporttreff ist in der Errichtung eines modernen Vereinsgebäudes zu sehen, das neben den notwendigen Hygieneräumen auch Möglichkeiten zur Vernetzung der Vereine bietet. Es ist vorgesehen, dass die Räumlichkeiten gemeinsam genutzt werden und der Begegnung dienen. Zur Koordinierung der Sportstättennutzung werden im Gebäude Räumlichkeiten vorgesehen.

 

Maßnahmebeschreibung

Geplant ist die Errichtung eines Neubaus auf dem Sportplatz Hammertal. Der Flachbau soll funktional sein und neben Büro- bzw. Versammlungsräumen für die Vereinstätigkeit auch einen der Nutzung angemessenen Sanitärteil umfassen.

Die Ausführung soll modern und in der Bewirtschaftung energiesparend sein. Die Kostenschätzung umfasst Leistungen, die den Kostengruppen 100 bis 700 gemäß der DIN 276 entsprechen.

 

Fortführung der Maßnahme nach Ende der Förderung

Gemäß dem Pachtvertrag vom 01.01.2005 hat der Barkas e.V. die Bewirtschaftungs- und Nebenkosten für das gesamte Areal zu tragen. Die Mittel werden überwiegend aus der Betreibung des anliegenden Sportlerheims erwirtschaftet und aus Sponsorengeldern bereitgestellt. Die Neben- und Bewirtschaftungskosten werden nicht auf die Nutzer umgelegt. Der Hauptteil der aufgeschlüsselten Kosten resultiert aus der Nutzung des veralteten Sanitärgebäudes.